Aktuelles

Dr. Nils Hollenborg wird ab 01.02.2015 der neue ärztliche Direktor und Chefarzt im St. Antonius Krankenhaus Wissen, in Nachfolge des dann pensionierten Dr. DP Ralf Sachartschenko.

“Ab Februar 2015 werde ich die Nachfolge von Herrn Dr. DP Ralf Sachartschenko als ärztlicher Direktor und Chefarzt des St. Antonius Krankenhauses in Wissen antreten. Ich sehe das Haus in einer zentralen, verantwortlichen Position für die psychiatrische Versorgung der Region. Daher ist mir eine gute Beziehung zu allen Partnern im psychiatrischen Versorgungsnetz ein besonderes Anliegen.

Auf die Frage, was für den Gesundungsprozess am wichtigsten gewesen sei, haben mir Patienten immer wieder eigene Ressourcen genannt - Kreativität, Glaube, oder die Tatsache, dass sie nicht aufgegeben haben.

Gleich an zweiter Stelle stand oft die Begegnung mit einem professionellen Helfer, der sie ernst genommen oder an sie geglaubt hat.

»Es geht darum da zu sein, Geduld zu haben, zuzuhören, um das Lesenkönnen von Körpersprache und das Abstandnehmen im richtigen Moment.«

So hat es einer meiner Patienten treffend zusammengefasst. Ich glaube daran, dass wir unser Fach so gut beherrschen sollten, dass wir die Erfahrungen der sich uns anvertrauenden Patienten auch ernst nehmen können.”

Es erstaunt nicht, dass Dr. Hollenborg auch bisherige Stärken des St. Antonius Krankenhauses weiter vorantreiben möchte. Ein zentrales Thema für ihn ist der ethische Standpunkt in der Begegnung mit dem Patienten.


Die Zukunft der Psychiatrie fest im Blick

 Die psychiatrische Versorgung im Landkreis Altenkirchen und nördlichen Westerwaldkreis ist ständigen Entwicklungen und den Bedürfnissen der Menschen in unserer Region anzu­passen.

Die Zunahme psychiatrischen Krankheiten stellt das Fachkrankenhaus in Wissen vor neue Aufgaben. Wie Betroffene immer wieder erfahren müssen, sind mittler­weile Aufnahmen in das psychiatrische Fachkrankenhaus mit Wartezeiten verbunden.

Seit 2010 ist das St. Antonius-Krankenhaus Wissen ein Fachkrankenhaus für Psychiatrie/ Psychotherapie und Psychosomatik. Mit einer Bettenzahl von 80 stationären, 36 teilstatio­nären (Tageskliniken) und einer Ambulanz von über 1000 Patienten pro Quartal. Für die

Zukunft ist es erforderlich, die ambulante Versorgung personell wie strukturell auszubauen, mit dem Ziel die stationäre Behandlung zu umgehen und Patienten im häuslichen Bereich zu unterstützen.

 

Um den Gesamtgedanken der häuslichen ambulanten psychiatrischen Versorgung Unter­stützung zu geben, fand ein Projekttag aller Leiter der Fachabteilungen der Klinik statt. Schwerpunktthemen dieses Projekttages waren:

1. Zukunftsmodelle psychiatrischer Versorgung

2. Mitarbeiterorientierung und Vorbeugung eines Burn outs

In einem neutralen Tagungszentrum trafen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu diesen Themen. In einer ungezwungenen und freien Diskussion wurden zunächst diese Themen nacheinander erörtert und Schwerpunkte für zukünftige Vorgehenswei­sen in der Klinik besprochen. Hierbei zeigte sich deutlich, wie engagiert und differenziert eine solche Thematik mit den Mitarbeitern besprochen und diskutiert werden konnte. Die Ergebnisse wurden zusammengefasst und zwei Schwerpunktprojektgruppen gebildet,  die sich

1.  mit der Zukunftsentwicklung der ambulanten psychiatrischen
      Versorgung   und

2.  mit der Mitarbeiterorientierung im Sinne des Leitbildes der Klinik
     und des Trägers

- GFO - Gemeinnützige Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe,      beschäftigen soll.

Die ärztliche und pflegerische Versorgung psychisch kranker Menschen ist ein wichtiges Anliegen des gesamten Personals.

Die besondere Sensibilität für das Fach Psychiatrie, die immer auch mit Respekt, mensch­lichem Verständnis und christlicher Einstellung verbunden ist, wird in vielen Formen wie breitgefächerte Fortbildungen, Qualitätsmanagement, Leitlinien der GFO und der Klinik, sowie dem Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters umgesetzt.

 

Allgemeine Informationen

St. Antonius-Krankenhaus
Auf der Rahm 17
57537 Wissen

Tel.: 02742 706-0
Fax: 02742 5687
E-Mail: direktion(at)antonius-wissen.de